17.07.2026
Forum St. pankratius, Hohler Weg 48, 58636 Iserlohn

Sommerfest des Pastoralen Raumes Iserlohn begeistert Hunderte Besucher!

Das Sommerfest des Pastoralen Raumes Iserlohn war ein voller Erfolg: Strandfeeling, Gemeinschaft und viele bewegende Momente zwischen Kirche und Forum!

Manchmal entstehen Momente, die lange nachklingen. Das Sommerfest des Pastoralen Raumes Iserlohn rund um das Forum St. Pankratius und die Kirche war genau ein solcher Tag. Mit Sandstrand, Liegestühlen, Palmen, Lichterketten, Live-Musik, einem außergewöhnlichen Buffet und zahlreichen Angeboten für Groß und Klein verwandelte sich das Gelände in eine kleine Sommeroase – und wurde zu einem eindrucksvollen Zeichen lebendiger Gemeinschaft.

Schon beim Betreten des Festgeländes war spürbar: Hier war etwas Besonderes entstanden. Zwischen Strandbar, Feuerschale, Stockbrot, gemütlichen Lounge-Bereichen und liebevoll gestalteten Sitzgelegenheiten herrschte eine Atmosphäre, die viele Besucher an Urlaub erinnerte. Über 350 Ehrenamtliche, Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Bekannte wiederzutreffen und neue Kontakte zu knüpfen.

„Besonders gefallen hat mir, wie der Platz zwischen Kirche und Forum gestaltet wurde“, erzählt Susanne Knufmann. „Es war weder zu eng noch zu weitläufig. Mit Sand, Strandstühlen, Palmen, Kerzen, Lichterketten und den Zelten der Strandbar entstand eine unglaublich gemütliche und familiäre Atmosphäre. Die Menschen haben viel gelacht, sich getroffen und einfach eine gute Zeit miteinander verbracht.“ Ein besonderer Dank gelte dabei der Firma LIVEPROJEKT um Sven und Carsten Wiedemeyer und ihrem Team, die die Gestaltung und technische Umsetzung maßgeblich durchgeführt hatten. Musikalisch hat das Duo „Karama Sol“ den Abend durch ihre stimmungsvolle, warme Lounge-Musik begleitet. Summer-feeling pur!

Zu den Publikumsmagneten gehörte die Strandbar. Dort standen Pastoraler Raumleiter Dietmar Schulte und Vikar Shijo im Hawaiihemd selbst hinter dem Tresen und mixten Cocktails. „Zwei Stunden Cocktails zu mixen war für mich eine tolle Erfahrung“, berichtet Schulte schmunzelnd. „Shijo und ich haben sehr akribisch zusammengeschüttet. Vor allem sind wir dabei mit den Menschen noch einmal auf eine ganz andere Weise ins Gespräch gekommen.“ Auch Vikar Shijo blickt begeistert zurück: „Die Stimmung war großartig. Wir hatten unglaublich viel Spaß beim Mixen und gleichzeitig viele schöne Begegnungen.“ Ein weiteres Novum für Schulte war der Urlaubssegen im Hawaiihemd. „So etwas habe ich noch nie gemacht“, sagt er. Umso größer war die Freude über den spontanen und langanhaltenden Applaus der Besucher.

Besonders eindrucksvoll war das bunte Treiben am Sandstrand. Kinder bauten Burgen, spielten mit Wasser und sorgten mit ihren kreativen Ideen immer wieder für fröhliche Überraschungen. „Das Highlight waren die zahlreichen Spiele mit den Kindern im Sand und mit dem Wasser“, erzählt Dietmar Schulte. „Und dass sie dabei immer wieder allerlei Menschen nass gemacht haben – das sorgte für viele Lacher.“

Auch Gemeindereferent Arthur Gorny wurde ein Bild des Tages besonders in Erinnerung bleiben: „Auf der einen Seite spielten Kinder ausgelassen im Sand, auf der anderen Seite saßen Senioren mit Hawaii-Ketten in Liegestühlen und genossen die Atmosphäre. Genau das liebe ich an Kirche: Menschen verschiedener Generationen und Lebenssituationen bilden eine Gemeinschaft.“

Besonders bewegte ihn eine Begegnung mit einem älteren Besucher. „Ich fragte einen Herrn, deutlich über 80 Jahre alt, wie ihm das Fest gefällt. Plötzlich bekam er Tränen in die Augen und sagte: ,Ich lebe seit über 70 Jahren hier und habe noch nie etwas so Schönes erlebt. Danke.‘ Das hat mich tief berührt. Wenn Menschen dieser Generation so etwas sagen, dann hat das offenbar einen Nerv getroffen.“

Für Begeisterung sorgte auch das kulinarische Angebot. Das sommerliche Buffet, vorbereitet von „DOPPELSOLECKER 2.0“ aus Dortmund (Kreuzstraße 65, 44139 Dortmund), erhielt viel Lob. Besonders bemerkenswert: Ausgerechnet die veganen Angebote waren zuerst vergriffen. „Wenn sogar viele ältere Besucher vom veganen Buffet schwärmen, dann haben wir offenbar einiges richtig gemacht“, sagt Gorny lachend. Es lohnt sich sehr nach Dortmund zu fahren, um dort essen zu gehen.

Mit offenen Mündern saßen derweil die Kinder vor Zauberer „Simsala-Bimberg“, der sein Publikum mit Charme, Witz und verblüffenden Tricks in seinen Bann zog. Auch Pastor Peter Rehwald zeigte sich beeindruckt: „Ich habe Kindern schon viele (Grusel)Geschichten erzählt. Aber eine solche Faszination habe ich selten gesehen. Die Kinder saßen mit offenen Mündern da und waren völlig gebannt. Das war großartig.“

Großen Anklang fand außerdem die Tombola des Pastoralteams. Zu gewinnen gab es außergewöhnliche Erlebnisse: einen Restaurantbesuch, einen gemeinsamen Spaziergang mit Hund und Pfarrer, einen Tag unbegrenzt Eis essen, einen gemeinsamen Kochabend, eine Wanderung zu spannenden Orten in Iserlohn oder sogar den Besuch eines Heimspiels von Borussia Dortmund.

Das Sommerfest setzte damit auch ein bewusstes Zeichen. Immer wieder werde behauptet, Familien, Kinder und Gemeinschaft hätten in Kirche kaum noch einen Platz. Das Fest habe das Gegenteil gezeigt. „Wir wollten vor allem Danke sagen“, betont das Pastoralteam. „Danke an alle, die sich bei uns ehrenamtlich engagieren, Verantwortung übernehmen und Kirche vor Ort mitgestalten. Diese Menschen motivieren uns, neue Ideen zu entwickeln und solche Projekte möglich zu machen.“

Ein schöner Schlusspunkt des Festes war die Weitergabe des Sandes am nächsten Morgen an die Kita St. Pankratius. Gemeinsam mit engagierten Erzieherinnen, Kindern und Eltern wurde der Sand nach dem Fest in einer tatkräftigen Gemeinschaftsaktion zur Kindertagesstätte gebracht. Anschließend wurde der Sand von den Kindern gesegnet und es gab es zur Freude aller ein gemeinsames Wassereis. Eine kleine Aktion, die noch einmal deutlich machte, was das Sommerfest insgesamt auszeichnete: Zusammenhalt, Gemeinschaft und die Freude daran, etwas miteinander zu gestalten.

Die vielen positiven Rückmeldungen sprechen eine deutliche Sprache. Deshalb wird bereits über eine Neuauflage nachgedacht. Wenn es nach den Besuchern geht, dürfte das Sommerfest des Pastoralen Raumes Iserlohn jedenfalls keine einmalige Angelegenheit bleiben. Denn an diesem Abend wurde deutlich: Die Gemeinschaft der Kirche ist eine lebendige – und manchmal fühlt sie sich sogar ein bisschen wie Urlaub an.