Dieser Wandel vollzieht sich nur zum Teil friedlich, er führt auch zu vielen Konflikten, bis hin zu Kriegen. Denn im Zentrum der Turbulenzen steht der Kampf um eine neue Weltordnung, der auf der internationalen Bühne ausgefochten wird. In dieser Situation einer vielfachen Krise ist es schwierig und zugleich wichtiger als sonst, Orientierung zu finden. Auch die Kirchen sind gefragt.
Christlicher Glaube und internationale Politik
Die katholische Bischofskonferenz hat sich in ihrem jüngsten Friedenswort erneut der Aufgabe gestellt, aus ihrer Sicht des christlichen Glaubens Konsequenzen für die Beurteilung wesentlicher Tendenzen der internationalen Politik und für das politische Handeln abzuleiten.
Darüber zu sprechen wird der Inhalt des Vortrags und der Diskussion sein.
Referent: Prof. Heinz-Günther Stobbe
Donnerstag, 18. Juni 2026, 19:00 Uhr im
Forum St. Pankratius, Hohler Weg 48, 58636 Iserlohn
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten!
Wer ist Prof. Stobbe? Eine Kurzbiografie:
Er hat sein Studium von Germanistik, Philosophie und katholischer Theologie in Bamberg, Tübingen und Münster absolviert.
An der Westfälische Wilhelms-Universität Münster erfolgte die Promotion und Habilitation.
Danach Professuren in Münster und Siegen im Bereich Ökumenische Theologie, Friedensforschung und Systematische Theologie.
Seine Schwerpunkte in der Forschung sind Friedensethik, konziliarer Prozess für Gerechtigkeit und Frieden und Bewahrung der Schöpfung, Ekklesiologie und seine Schwerpunkte in der Lehre sind philosophische Grundfragen der Theologie, Dogmatik. Er arbeitet in zahlreichen kirchlichen Institutionen und Gremien mit.
Seit 2013 im Ruhestand.
Er ist Moderator für den Arbeitsbereich Frieden der Deutschen Kommission Justitia et Pax.