Der rund 60-minütige Film zeigt die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Iserlohn und Schicksale einzelner jüdischer Personen bzw. Familien. Er gibt Einblick in die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten in unserer Stadt und gibt denen ein Gesicht, die von Freunden zu Feinden wurden, denen sämtliche Menschenwürde genommen wurde und die den von langer Hand geplanten Weg in den Tod beschreiten mussten.
Dabei schlägt er mit einem Blick auf aktuelle Stolpersteinverlegungen einen Bogen zur Gegenwart.
Die Erinnerung schärft das Bewusstsein für die Verwundbarkeit freiheitlicher Systeme und mahnt uns jede Form von Alltagsrassismus und systematischer Benachteiligung sofort zu bekämpfen. Das könnte u. a. ein Thema sein für die anschließende Gesprächsrunde bei einer Tasse Tee.